Schwerpunkt
Coaching nach sexueller Gewalt
Einen sicheren Raum finden. Eigene Ressourcen entdecken. Schrittweise Stabilität aufbauen – in Ihrem Tempo, ohne Druck.
Sexuelle Gewalt ist eine der einschneidendsten Erfahrungen, die ein Mensch machen kann. Sie hinterlässt Spuren – im Körper, in der Wahrnehmung, in Beziehungen und im Selbstbild. Diese Spuren sind keine Schwäche. Sie sind eine menschliche Reaktion auf etwas Unmenschliches.
Wenn Sie diese Seite lesen, haben Sie vielleicht selbst etwas erlebt, das Sie noch immer beschäftigt – ob vor Kurzem oder vor langer Zeit. Vielleicht haben Sie das Gefühl, nicht mehr ganz Sie selbst zu sein. Vielleicht fällt es Ihnen schwer, Ihrem eigenen Körper zu vertrauen oder sich in Beziehungen sicher zu fühlen. Vielleicht tragen Sie etwas mit sich, das Sie noch niemandem erzählt haben.
Das Coaching bietet Ihnen einen Ort, an dem Sie gehört werden – ohne Bewertung, ohne Druck, ohne Erwartungen. Einen Raum, in dem Sie selbst bestimmen, was besprochen wird und was nicht.
Ressourcen stärken. Stabilität aufbauen.
Das Coaching nach sexueller Gewalt ist kein therapeutisches Verfahren und keine Traumabehandlung. Es ist eine ressourcenorientierte Begleitung, die Ihnen helfen kann, wieder Zugang zu Ihren eigenen Stärken und Fähigkeiten zu finden.
Im Mittelpunkt steht nicht das Erlebte selbst, sondern Sie als Person – mit allem, was Sie mitbringen: Ihre Stärken, Ihre Erfahrungen, Ihre Wünsche und Ihre inneren Ressourcen.
Das Coaching kann helfen bei:
- Dem Aufbau von innerer Stabilität und Sicherheit
- Der Wiederverbindung mit dem eigenen Körper und den eigenen Empfindungen
- Der Stärkung des Selbstvertrauens und des Selbstwertgefühls
- Dem Erkennen und Verändern von belastenden Mustern und Überzeugungen
- Der Entwicklung neuer Handlungsmöglichkeiten im Alltag
- Dem Finden von Orientierung und einem neuen Blick auf die eigene Geschichte
Behutsam. Ressourcenorientiert. Auf Augenhöhe.
Das Coaching arbeitet mit Bildern, Symbolen und inneren Ressourcen. Diese Methode ermöglicht es, Themen zu erkunden, ohne sie direkt benennen zu müssen. Bilder sprechen eine Sprache, die tiefer geht als Worte – und die gleichzeitig schützend ist.
Sie müssen nichts erklären, was Sie nicht erklären möchten. Sie müssen keine Details schildern. Das Coaching begegnet Ihnen dort, wo Sie gerade sind – nicht dort, wo jemand anderes denkt, dass Sie sein sollten.
Jede Sitzung folgt Ihrem Rhythmus. Es gibt keine festgelegte Agenda, keinen Zeitdruck und keine Erwartung, in einer bestimmten Weise zu reagieren oder zu fühlen.
Wichtiger Hinweis
Das Coaching ist kein Ersatz für Psychotherapie. Bei einer diagnostizierten Traumafolgestörung (z. B. PTBS) empfehle ich Ihnen, zunächst eine spezialisierte Traumatherapie in Anspruch zu nehmen. Coaching kann ergänzend sinnvoll sein.
Was viele Betroffene erleben
Wenn Sie sich in einem oder mehreren dieser Punkte wiedererkennen, sind Sie nicht allein – und es gibt Wege, wieder mehr Stabilität und Lebensfreude zu finden.
Schwierigkeiten, dem eigenen Körper zu vertrauen oder sich darin wohlzufühlen
Gefühl der Taubheit, Leere oder Distanz zum eigenen Erleben
Schwierigkeiten in Beziehungen – Vertrauen, Nähe, Grenzen setzen
Anhaltende Erschöpfung, Schlafprobleme oder körperliche Beschwerden
Geringes Selbstwertgefühl oder das Gefühl, schuld zu sein
Das Gefühl, nicht mehr ganz man selbst zu sein oder sich fremd zu fühlen
Schwierigkeiten, über das Erlebte zu sprechen oder es einzuordnen
Angst, Hypervigilanz oder das ständige Gefühl, auf der Hut sein zu müssen
Fragen zu diesem Schwerpunkt
Nein. Sie entscheiden selbst, was Sie teilen möchten. Das Coaching arbeitet mit dem, was Sie mitbringen – in dem Maß, das sich für Sie richtig anfühlt. Es gibt keine Verpflichtung, Details zu schildern oder die Geschichte vollständig zu erzählen.
Ja. Belastende Erfahrungen hinterlassen Spuren, unabhängig davon, wie lange sie zurückliegen. Viele Menschen suchen erst Jahre oder Jahrzehnte später Unterstützung – und das ist völlig in Ordnung. Das Coaching begegnet Ihnen dort, wo Sie gerade sind.
Das ist möglich, sollte aber mit Ihrer Therapeutin oder Ihrem Therapeuten abgesprochen werden. In manchen Fällen kann Coaching eine sinnvolle Ergänzung zur Therapie sein – in anderen Fällen empfiehlt es sich, zunächst die Therapie abzuschließen. Ich bespreche das gerne mit Ihnen im Erstgespräch.
Traumatherapie ist ein heilkundliches Verfahren, das von approbierten Therapeutinnen und Therapeuten durchgeführt wird und auf die Behandlung von Traumafolgestörungen ausgerichtet ist. Das Coaching ist kein therapeutisches Verfahren. Es arbeitet ressourcenorientiert und begleitet Sie dabei, eigene Stärken zu entdecken und Stabilität aufzubauen.
Bereit für den ersten Schritt?
Ich freue mich darauf, Sie kennenzulernen – in Ihrem Tempo, auf Ihre Weise. Das Erstgespräch ist kostenlos und unverbindlich.
Ich melde mich in der Regel innerhalb von 1–2 Werktagen bei Ihnen zurück.